Ein Quelltext in Java ist meist nach folgendem Muster aufgebaut:
(Die Zeilenangaben beziehen sich auf den abgebildeten Quelltext und hängen selbstverständlich von der Komplexität der jeweiligen Klassen ab.)
In den Zeilen 2-8 findet man die Libraries. Hier werden bereits programmierte Funktionen in das importiert, damit sie nicht in jedem Programm neu geschrieben werden müssen. So kann man z.B. beim erzeugen einner Form ein Rechteck nutzen ohne dieses neu definieren zu müssen.
Danach kommt in einem Kommentar der Autor, die Version und das Datum bevor die Klasse folgt. Den Klassennamen kan man frei wählen in so fern man mit dem Namen weiterarbeiten kann. In diesem Fall heißt die Klasse „bw“: meine Kurzform für Badewanne.
Als erstes findet man in einer Klasse die Attribute (Zeile 20-26) mit ihren Datentypen. Die Attribute können im Konstruktor mit konkreten Werten oder Variablen bestückt werden.

Der Konstruktor (Zeile 32-41) füllt die Attribute mit Werten bzw. Variablen. Die Attribute zu nutzenn anstatt Farbe o.Ä. direkt in den Methoden zu definieren verhindert, dass man mal die Breite auf 40 und mal auf 120 setzt. Außerdem erleichtert es das Ändern der Werte. Wenn man nun anstatt fester Werte Initvariablen nutzt ist noch mehr Fleibilität gegeben. Der Benutzer kann beim erzeugen jeden Objektes der Klasse Position, Farbe und Maße unterschiedlich wählen. Diese Art eine Methode zu nutzen nennt man Überladen.
Nach dem Konstruktor folgen ab Zeile 48 die anderen Methoden der Klasse, die das Aussehen der Objekte dieser Klasse und ihre möglichen Funktionen bestimmen. Als Beispielmethode: die Methode „Shape“. Hier wird die Form und das Aussehen eines Objektes dieser Klasse definiert.

